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<title>Islāh</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Islāh</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Islāh</b> (<a href="Arabische_Sprache" title="Arabische Sprache">arabisch</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">إصلاح</bdi></bdo>, <a href="DIN_31635" title="DIN 31635">DMG</a> <i><span lang="ar-Latn" style="font-style:italic">iṣlāḥ</span></i> ‚Aussöhnung, Instandsetzung, Verbesserung‘) ist ein Begriff aus dem Vokabular des <a href="Koran" title="Koran">Korans</a>, der seit dem späten 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle in den <a href="Islam" title="Islam">islamischen</a> <a href="Reform" title="Reform">Reformdiskursen</a> spielt. Der Begriff wird selbst ebenfalls meist mit „Reform“ übersetzt, allerdings hat er durch seine Verankerung im Koran stärker religiöse <a href="Konnotation" title="Konnotation">Konnotationen</a>.<sup id="cite_ref-voll_33_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-voll_33-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den 1990er Jahren wurden mehrere islamisch-politische Bewegungen und Parteien gegründet, die sich nach diesem Prinzip benannten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Koranische_Verwendung">Koranische Verwendung</h2></div>
<p>Das arabische Wort <i>iṣlāḥ</i> ist von der Wortwurzel <i>ṣ-l-ḥ</i> abgeleitet, die die Bedeutung „gut, richtig, rechtschaffen, redlich, brauchbar, passend sein bzw. werden“ hat. <i>Iṣlāḥ</i> ist das Verbalsubstantiv zum vierten Stamm dieser Wortwurzel und hat die Bedeutung von „eine Aussöhnung (<a href="Sulh" title="Sulh">Sulh</a>) herbeiführen“, „in Ordnung bringen“, „für geordnete Verhältnisse sorgen“. <i>Iṣlāḥ</i> im Sinne von Aussöhnung ist vor allem im koranischen Eherecht von Bedeutung. So wird dem Ehemann, der seine Frau verstoßen hat, in <a href="Sure_2" class="mw-redirect" title="Sure 2">Sure 2</a>:228 erlaubt, diese innerhalb der Wartezeit zurückzuholen, wenn er eine Aussöhnung (<i>iṣlāḥ</i>) will. Dieselbe Bedeutung liegt in <a href="Sure_4" class="mw-redirect" title="Sure 4">Sure 4</a>:35 zugrunde, wo beschrieben wird, wie im Falle von Zerwürfnissen zwischen Eheleuten zu verfahren ist: „Wenn ihr ein Zerwürfnis zwischen ihnen beiden fürchtet, dann bestellt jeweils einen Friedensrichter (<i>hakam</i>) aus seiner und ihrer Verwandtschaft. Wenn beide Versöhnung (<i>iṣlāḥ</i>) wollen, wird Gott es zwischen beiden gelingen lassen.“
</p><p><i>Iṣlāḥ</i> kann aber auch die Aussöhnung unter den Muslimen bezeichnen. Wenn zwei Gruppen von ihnen einander bekämpfen, dann besteht die Pflicht zum Islāh zwischen ihnen (<a href="Sure_49" class="mw-redirect" title="Sure 49">Sure 49</a>:4). Diese Pflicht zur Friedensstiftung gilt besonders deswegen, weil die Gläubigen Brüder sind (Sure 49:10). Der Islāh zwischen den Menschen gilt als eine gute Tat, die von Gott großzügig belohnt werden soll, wie es in Sure 4:114 heißt: „Nur wer Almosen befiehlt oder Güte oder Versöhnung zwischen den Menschen (<i>iṣlāḥ baina n-nās</i>), und wer das tut, um Gottes Wohlgefallen zu erlangen, dem werden wir reichen Lohn geben“ (Übers. H. Bobzin).
</p><p>Eine andere Bedeutung hat <i>iṣlāḥ</i> in Sure 2:220, wo die Verwaltung des Vermögens von Waisen behandelt wird. Es wird hier ausgesagt, dass ein Islāh gegenüber den Waisen besser sei, aber wenn man sich schon mit ihnen zusammentue, man sie wie Brüder behandeln müsse. Die muslimischen Exegeten haben das so verstanden, dass die Gläubigen eigentlich die Pflicht haben, das Vermögen der Waisen getrennt zu verwalten, Gott aber den Gläubigen in Form eines <a href="Ruchsa" title="Ruchsa">Zugeständnisses</a> erlaubt habe, mit ihnen eine Gütergemeinschaft zu bilden. Für den Begriff <i>iṣlāḥ</i> ergibt sich somit hier die Bedeutung der Herstellung geordneter Verhältnisse.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Islāh ist etwas, dem nach dem Koran insbesondere Propheten nachstreben. So spricht in <a href="Sure_11" class="mw-redirect" title="Sure 11">Sure 11</a>:88 der Prophet <a href="Jitro_(Person)" title="Jitro (Person)">Schuʿaib</a>: „Ich will nichts als für Ordnung sorgen, soweit ich es vermag“ (<i>in urīdu illā l-iṣlāḥa mā staṭiʿtu</i>). Diejenigen, die sich für Islāh einsetzen, die <i>muṣliḥūn</i>, werden im Koran lobend erwähnt (Sure 11:117; 28:19).<sup id="cite_ref-voll_33_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-voll_33-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie sollen nicht um ihren Lohn gebracht werden (<a href="Sure_7" class="mw-redirect" title="Sure 7">Sure 7</a>:170).
</p><p>Negativer <a href="Antonym" title="Antonym">Gegenbegriff</a> zu <i>iṣlāḥ</i> ist <i>ifsād</i>, das die Bedeutung von „Schwächung, Zugrunderichtung, Unheilstiftung“ hat. An zwei Stellen (Sure 7:56 und 85) werden die Menschen aufgefordert, nicht Unheil auf der Erde anzurichten, nachdem sie in Ordnung gebracht worden ist (<i>wa-lā tufsidū fī l-arḍ baʿda iṣlāḥi-hā</i>). Unheilstifter, <i>mufsidūn</i>, sind nach Sure 2:11-12 insbesondere solche Menschen, „die eine Krankheit im Herzen haben“. Wenn man zu ihnen sage: „Richtet auf der Erde kein Unheil an!“ (<i>lā tufsidū fī l-arḍ</i>), dann sagten sie: „Wir sind es doch, die Heil bewirken“ (<i>innamā naḥnu muṣliḥūn</i>). Dem wird entgegengehalten, dass diese Menschen Unheilstifter seien, ohne es zu merken (<i>inna-hum hum al-mufsidūn wa-lākin lā yašʿurūna</i>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bedeutung_im_modernen_Islam">Bedeutung im modernen Islam</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_ersten_Islāh-Aufrufe"><span id="Die_ersten_Isl.C4.81h-Aufrufe"></span>Die ersten Islāh-Aufrufe</h3></div>
<p>Als politisch-religiöses Schlagwort wurde Islāh zum ersten Mal von dem ägyptischen Reformdenker <a href="Muhammad_Abduh" title="Muhammad Abduh">Muhammad Abduh</a> aufgegriffen. Er verwendete diesen Begriff schon in seinen frühesten Artikeln, die 1876 in der Zeitung <a href="Al-Ahram" title="Al-Ahram">al-Ahrām</a> veröffentlicht wurden. Zu einem echten Schlüsselbegriff entwickelte sich Islāh aber erst in der <a href="Panislamismus" title="Panislamismus">panislamischen</a> Zeitschrift <i>al-Manār</i>, die ʿAbduh ab 1898 zusammen mit <a href="Rasch%C4%ABd_Rid%C4%81" title="Raschīd Ridā">Raschīd Ridā</a> herausgab. Hier wurde zu einem „religiösen und sozialen Islāh“ (<i>iṣlāḥ dīnī wa-iǧtimāʿī</i>), einem „Islāh der Schulbücher und der Lehrmethode“ (<i>iṣlāḥ kutub al-ʿilm wa-ṭarīqat at-taʿlīm</i>), einem Islāh der <a href="Freitagspredigt" title="Freitagspredigt">Freitagspredigt</a> (<i>iṣlāḥ al-ḫiṭāba</i>), der <a href="Azhar_(%C3%84gypten)" title="Azhar (Ägypten)">Azhar</a>, der internen Angelegenheiten des Reiches, ja sogar zu einem „Islāh der Seelen“ (<i>iṣlāh an-nufūs</i>) aufgerufen.<sup id="cite_ref-merad_144a_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-merad_144a-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Begriff Islāh wurde somit zu einem islamischen Gegenstück für das europäische Konzept der Reform. Auch die Presse, so wurde in <i>al-Manār</i> betont, sollte sich an der „islamischen Reform“ (<i>al-iṣlāḥ al-islāmī</i>) beteiligen.<sup id="cite_ref-merad_144a_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-merad_144a-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Grundlage aller anderen Reformen sollte aber die „Reform der Rechtsprechung“ (<i>iṣlāḥ al-qaḍāʾ</i>) bilden. Muhammad ʿAbduh, der damals <a href="Mufti" title="Mufti">Mufti</a> Ägyptens war, rief in einer eigenen Denkschrift zur „Reform der <a href="Scharia" title="Scharia">Scharia</a>-Gerichte“ (<i>iṣlāḥ al-maḥākim aš-šarʿīya</i>) auf.<sup id="cite_ref-merad_144a_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-merad_144a-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die starke Reformorientierung Muhammad ʿAbduhs zeigt sich darin, dass er auch den Islam selbst als ein Mittel zur „Reform des Menschengeschlechts“ (<i>iṣlāḥ nauʿ al-insān</i>) begriff.<sup id="cite_ref-merad_144a_3-3" class="reference"><a href="#cite_note-merad_144a-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_weltweite_Ausstrahlung_dieser_Aufrufe">Die weltweite Ausstrahlung dieser Aufrufe</h3></div>
<p>Muhammad ʿAbduh fand mit seinen Islāh-Aufrufen auch in anderen Ländern viele Anhänger. So entstand bei den <a href="Tataren" title="Tataren">Tataren</a> der Mittleren Wolga und des Urals 1905 die Islāhī-Bewegung, die das <a href="Madrasa" title="Madrasa">Madrasa</a>-Wesen der muslimischen Gemeinden in Russland kritisierte und eine Reform des Erziehungswesens forderte.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im persischsprachigen Raum wurden in den 1920er Jahren drei Zeitungen gegründet, die <i>Eṣlāḥ</i> im Titel führten, darunter auch die wichtigste Tageszeitung von <a href="Kabul" title="Kabul">Kabul</a>.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Algerien propagierte der islamische Reformdenker ʿAbd al-Hamīd Ibn Bādīs (1889–1940) den Islāh-Gedanken in seiner Zeitung <i>asch-Schihāb</i> (1925–1939) und verfasste darüber auch Gedichte.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In <a href="Britisch-Indien" title="Britisch-Indien">Britisch-Indien</a> rief 1934 ʿInāyat Allāh Chān Maschriqī, der Gründer der <a href="Egalitarismus" title="Egalitarismus">egalitaristischen</a> Chaksār-Bewegung, ebenfalls eine Zeitung mit dem Namen <i>al-Islāh</i> ins Leben, die ein umfassendes Reformprogramm entwarf.
</p><p>Auch die religiöse Reform von Vakkom Moulavi (1873–1932) in <a href="Travancore" title="Travancore">Travancore</a>, einem <a href="F%C3%BCrstenstaat" title="Fürstenstaat">Fürstenstaat</a> auf dem Gebiet des heutigen <a href="Kerala" title="Kerala">Kerala</a> in Südindien, war Teil der weltweiten Islāh-Bewegung.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Moulavi nutzte sehr erfolgreich die Kommunikationsnetzwerke, um seine Ideen von <a href="Patriotismus" title="Patriotismus">Patriotismus</a>, moderner Bildung und religiösen Reformen zu verbreiten.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Das_Konzept_bei_Mutahharī"><span id="Das_Konzept_bei_Mutahhar.C4.AB"></span>Das Konzept bei Mutahharī</h3></div>
<p>Eine sehr wichtige Rolle spielte das Konzept des Islāh erneut in dem Buch „Die islamischen Bewegungen im 14. Jahrhundert der <a href="Hidschra" title="Hidschra">Hidschra</a>“ des <a href="Schia" title="Schia">schiitischen</a> Geistlichen <a href="Morteza_Motahhari" title="Morteza Motahhari">Murtadā Mutahharī</a> (1920–1979), der als einer der Vordenker der <a href="Islamische_Revolution" title="Islamische Revolution">Islamischen Revolution</a> in Iran gilt. In dem Buch, das 1980 posthum herausgegeben wurde, betonte Mutahharī die Wichtigkeit des Islāh auf der gesellschaftlichen Ebene und sprach davon, dass jeder Muslim vor der Aufgabe stehe, eine auf Islāh ausgerichtete <a href="Da%CA%BFwa" title="Daʿwa">Daʿwa</a> (<i>daʿwa iṣlāḥīya</i>) zu betreiben. Sie sei der Prüfstein für die Frage, ob das Prinzip <a href="Das_Rechte_gebieten_und_das_Verwerfliche_verbieten" class="mw-redirect" title="Das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten">Das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten</a> eingehalten werde, das zu den Kernelementen der sozialen Lehren des Islams gehöre.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Andererseits kritisierte Mutahharī, dass einige Menschen die Bedeutung des sozialen Islāh überbetonten und keine anderen Leistungen mehr anerkennen wollten, obwohl beispielsweise die Arbeit eines Arztes, der von morgens bis abends Kranke behandelt, zwar kein Islāh sei, aber trotzdem einen sehr wichtigen Dienst an der Gesellschaft darstelle. Gesellschaftlicher Islāh (<i>al-iṣlāḥ al-iǧtimāʿī</i>) bedeute immer eine gesellschaftliche Veränderung hin zu einem gewünschten Ziel. Die Arbeit von großen Persönlichkeiten wie dem Rechtsgelehrten <a href="Mortaza_Ansari" title="Mortaza Ansari">Murtadā al-Ansārī</a> und <a href="Mulla_Sadra" class="mw-redirect" title="Mulla Sadra">Mulla Sadra</a> sei ein sehr großer Dienst, aber eben keine Islāh-Arbeit. Das Gleiche gelte für den Korankommentar <i>Madschmaʿ al-bayān</i> von <a href="At-Tabris%C4%AB" title="At-Tabrisī">at-Tabarsī</a>, aus dem Tausende Menschen Nutzen gezogen hätten. Auch er sei als Dienst zu werten, nicht jedoch als gesellschaftlicher Islāh.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mutahharī sah das Prinzip des Islāh nicht nur im Leben <a href="Mohammed" title="Mohammed">Mohammeds</a> und der zwölf <a href="Imame" class="mw-disambig" title="Imame">Imame</a> verwirklicht, sondern äußerte die Auffassung, dass die islamische Geschichte insgesamt mit Islāh-Bewegungen angefüllt sei. Schon seit mindestens tausend Jahren sei bei den Muslimen die Idee von dem <a href="Mudschaddid" title="Mudschaddid">Erneuerer</a> der Religion verbreitet, der am Anfang eines jeden Jahrhunderts auftritt. Aufgrund dessen könne man sagen, dass der Islāh, „die auf Islāh ausgerichtete <a href="Nahda" title="Nahda">Erhebung</a>“ (<i>an-nahḍa al-iṣlāḥīya</i>) und die Erneuerung des religiösen Denkens, Begriffe, die erst in späterer Zeit geprägt wurden, schon vorher bei den Muslimen eine „bekannte Melodie“ (<i>naġma maʿrūfa</i>) gewesen seien.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mutahharī betont, dass nicht alle Bewegungen, die Islāh für sich in Anspruch nahmen, sich auch in Wirklichkeit dafür einsetzten. Während er zum Beispiel meint, dass die Aufstände der <a href="Aliden" title="Aliden">Aliden</a> während der <a href="Umayyaden" title="Umayyaden">Umayyaden</a>- und <a href="Abbasiden" class="mw-redirect" title="Abbasiden">Abbasiden</a>-Zeit einen Islāh-Charakter hatten, spricht er diesen der Bewegung von <a href="Babak_Chorramdin" title="Babak Chorramdin">Babak Chorramdin</a> ab. Bei anderen Bewegungen sei es so, dass sie als Islāh-Bewegung begonnen hätten, sich später aber vom Islāh abgewandt hätten. Eine Bewegung, die eine solche Entwicklung durchlaufen habe, sei die <a href="Schu%CA%BF%C5%ABb%C4%ABya" title="Schuʿūbīya">Schuʿūbīya</a>. Eine weitere Unterscheidung, die Mutahharī trifft, ist die zwischen geistigen und sozialen Islāh-Bewegungen. Die <a href="Nahda" title="Nahda">Nahda</a> <a href="Al-Ghaz%C4%81l%C4%AB" title="Al-Ghazālī">al-Ghazālīs</a> zum Beispiel sei eine „geistige Nahda“ (<i>nahḍa fikrīya</i>) gewesen, weil al-Ghazālī davon überzeugt gewesen sei, dass die islamischen Wissenschaften von einem Schaden betroffen sei, und er nach einer Wiederbelebung des religiösen Denkens gestrebt habe. Die Bewegungen der Aliden und der <a href="Sarbadaren" class="mw-redirect" title="Sarbadaren">Sarbadāre</a>, die gegen die Unterdrückung durch die Mongolen kämpften, rechnet er dagegen den sozialen Islāh-Bewegungen zu. Eine Bewegung, bei der sich seiner Ansicht nach geistiger und sozialer Islāh verbanden, war die Bewegung der <a href="Br%C3%BCder_der_Reinheit" title="Brüder der Reinheit">Brüder der Reinheit</a>.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Schließlich unterscheidet Mutahharī noch zwischen progressiven und reaktionären Islāh-Bewegungen. Den reaktionären Islāh-Bewegungen rechnet er die <a href="Asch%CA%BFar%C4%ABya" title="Aschʿarīya">Aschʿarīya</a>, die <a href="Achb%C4%81r%C4%ABya" title="Achbārīya">Achbārīya</a> und die <a href="Wahhabiten" title="Wahhabiten">Wahhābīya</a> zu. Die Nahda al-Ghazālīs sieht er dagegen als ambivalent an, weil sie sowohl progressive als auch reaktionäre Züge aufgewiesen habe.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Sein eigenes Buch sieht Mutahharī als einen ersten Beitrag zur Aufarbeitung der Islāh-Bewegungen des 14. islamischen Jahrhunderts an, also des Zeitraums zwischen 1882 und 1979. Zu den wichtigsten Persönlichkeiten, die sich in dieser Zeit um den Islāh verdient gemacht haben, gehören seiner Meinung nach <a href="Dschamal_ad-Din_al-Afghani" title="Dschamal ad-Din al-Afghani">Dschamāl ad-Dīn al-Afghānī</a>, <a href="Muhammad_Abduh" title="Muhammad Abduh">Muhammad Abduh</a>, <a href="%CA%BFAbd_ar-Rahm%C4%81n_al-Kaw%C4%81kib%C4%AB" title="ʿAbd ar-Rahmān al-Kawākibī">ʿAbd ar-Rahmān al-Kawākibī</a> und <a href="Muhammad_Iqbal" title="Muhammad Iqbal">Muhammad Iqbal</a>. Auf schiitischer Seite rechnet er die <a href="Tabakbewegung" title="Tabakbewegung">Tabakbewegung</a> von 1891 und die <a href="Konstitutionelle_Revolution" title="Konstitutionelle Revolution">Konstitutionelle Revolution</a> von 1905 bis 1911 zu den Islāh-Bewegungen. Die <a href="Islamische_Revolution" title="Islamische Revolution">Islamische Revolution</a> Irans, deren Anfänge er noch miterlebte, stellte er in diesen historischen Rahmen und versuchte sie dadurch in seinem Buch zu legitimieren.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gründung_von_Islāh-Bewegungen_und_-Parteien"><span id="Gr.C3.BCndung_von_Isl.C4.81h-Bewegungen_und_-Parteien"></span>Gründung von Islāh-Bewegungen und -Parteien</h3></div>
<p>Der Islāh-Begriff erhielt ab den 1990er Jahren auf der arabischen Halbinsel erneut größere Bedeutung bei islamistischen Gruppierungen. So gründeten 1990 im Jemen Anhänger der <a href="Muslimbr%C3%BCder" title="Muslimbrüder">Muslimbruderschaft</a> die <a href="Al-Islah" title="Al-Islah">Jemenitische Sammlung für Islāh</a> (<i>At-Taǧammuʿ al-Yamanī li-l-iṣlāḥ</i>). Um die Mitte der 1990er Jahre spielte die Islāh-Idee auch bei der saudischen <a href="Sahwa_(Saudi-Arabien)" title="Sahwa (Saudi-Arabien)">Sahwa-Bewegung</a> eine wichtige Rolle. <a href="Salm%C4%81n_al-%CA%BFAuda" title="Salmān al-ʿAuda">Salmān al-ʿAuda</a> sprach im November 1994 kurz vor seiner Verhaftung in einer Botschaft an die saudische Öffentlichkeit von der Aufgabe der „Reform der Verhältnisse der Menschen“ (<i>iṣlāḥ auḍāʿ an-nās</i>), was auch ihre diesseitigen Verhältnisse einschließen müsse.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese „Reformaufgabe“ (<i>muhimmat al-iṣlāḥ</i>) sei nicht auf ein Land oder ein Feld beschränkt, sondern müsse auf die Reform der <a href="Umma" title="Umma">Umma</a> an jedem Ort, soweit es möglich ist, abzielen und sowohl die wissenschaftlichen als auch die praktischen Aspekte einschließen. Seine Vorstellung vom Islāh war zu dieser Zeit sehr umfassend und radikal.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Sa%CA%BFd_al-Faq%C4%ABh" title="Saʿd al-Faqīh">Saʿd al-Faqīh</a>, ein anderer Vertreter der Sahwa, gründete 1996 seine <a href="Movement_for_Islamic_Reform_in_Arabia" title="Movement for Islamic Reform in Arabia">Islamische Bewegung für Islāh</a>, die auf einen Sturz des <a href="Dynastie_der_Saud" class="mw-redirect" title="Dynastie der Saud">saudischen</a> Königshauses hinarbeitete. In <a href="Algerien" title="Algerien">Algerien</a> gründete <a href="Abdellah_Dschaballah" title="Abdellah Dschaballah">Abdellah Dschaballah</a> 1999 als Abspaltung von der <a href="Nahda-Bewegung_(Algerien)" title="Nahda-Bewegung (Algerien)">Nahda-Bewegung</a> seine eigene <a href="Bewegung_f%C3%BCr_Nationale_Reform" title="Bewegung für Nationale Reform">Nationale Islāh-Bewegung</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Salmān_al-ʿAudas_Kritik_an_den_Islāh-Bewegungen"><span id="Salm.C4.81n_al-.CA.BFAudas_Kritik_an_den_Isl.C4.81h-Bewegungen"></span>Salmān al-ʿAudas Kritik an den Islāh-Bewegungen</h3></div>
<p>Salmān al-ʿAuda änderte nach seiner Freilassung im Jahre 1999 seine Sicht auf die islamischen Islāh-Bewegungen. So kritisierte er, dass diese Bewegungen die Tendenz hätten, sich jeweils mit ihrem eigenen Projekt abzuschotten. Diese Verhaltensweise führe im Ergebnis zu einer Fragmentierung und Aufspaltung der Gesellschaft. Wichtiger seien jedoch der Zusammenschluss (<i>al-indimāǧ</i>), die Partnerschaft (<i>aš-šarāka</i>) und das Zusammenleben (<i>at-taʿāyuš</i>) in der Gesellschaft.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Außerdem betonte er, dass man bei der Suche nach Islāh nicht zu sehr auf den politischen Führer (<i>az-zaʿīm</i>) fixiert sein dürfe. In seiner Sendung <i>Hadschar az-zāwiya</i> äußerte er im Oktober 2005: „Wir glauben, dass alle unsere Fehler dieser Führer zu verantworten hat, und dass jede Verbesserung (<i>iṣlāḥ</i>), die wir suchen, von diesem Führer kommen muss, den wir suchen und erwarten. Das ist ein Fehler.“<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Al-ʿAuda setzte sich auf diese Weise von Propagandisten früherer Islāh-Bewegungen ab, denen er vorwarf, die Verantwortung für die Rückständigkeit allein den Herrschenden zu geben.<sup id="cite_ref-Duhaiyil_143_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-Duhaiyil_143-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Schließlich betonte er, dass bei individuellen, kollektiven und staatlichen Islāh-Bemühungen auch Fehler unterlaufen könnten, mit denen man dann konstruktiv umgehen müsse.<sup id="cite_ref-Duhaiyil_143_19-1" class="reference"><a href="#cite_note-Duhaiyil_143-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insgesamt zeigt sich, dass al-ʿAuda nach seiner Freilassung Islāh nur noch als ein kulturelles und intellektuelles Konzept auffasste.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<dl><dt>Arabische Quellen</dt></dl>
<ul><li><a href="Morteza_Motahhari" title="Morteza Motahhari">Murtaḍā al-Muṭahharī</a>: <i>Al-Ḥarakāt al-islāmīya fi l-qarn ar-rābiʿ ʿašar al-hiǧrī. Dirāsa wa-taḥlīl</i> Teheran, ca. 1980. S. 9-19, 53-66.</li></ul>
<dl><dt>Sekundärliteratur</dt></dl>
<ul><li>A. Merad: Art. "Iṣlāḥ. 1. The Arab World" in <a href="The_Encyclopaedia_of_Islam._New_Edition" class="mw-redirect" title="The Encyclopaedia of Islam. New Edition">The Encyclopaedia of Islam. New Edition</a>. Bd. IV, S. 141a-163b.</li>
<li>Asʿad Abu Khalil und Mahmoud Haddad: Art. "Iṣlāḥ" in John L. Esposito (ed.) The Oxford Encyclopedia of the Islamic World. 6 Bde. Oxford 2009. Bd. III, S. 58b–62b.</li>
<li>Turkī ad-Duḫaiyil: <i>Salmān al-ʿAuda … min as-siǧn … ilā t-tanwīr</i>. 3. Aufl. Madārik Ibdāʿ, Našr, Tarǧama wa-Taʿrīb, Beirut, 2011. S. 126–147.</li>
<li>Nassereddin Parvin: Art. "Eṣlāḥ" in <a href="Encyclop%C3%A6dia_Iranica" title="Encyclopædia Iranica">Encyclopædia Iranica</a> Bd. VIII, S. 624–625. Erstmals veröffentlicht 1998 <a rel="nofollow" class="external text" href="https://iranicaonline.org/articles/eslah">Online-Version</a></li>
<li>Mariam Popal: „Der Begriff "islah" als Islam-inhärente Institution am Beispiel von ʿAlī Šarīʿatī“ in <i>Der Islam. Zeitschrift für Geschichte und Kultur des islamischen Orients</i> 79 (2002) 316-333.</li>
<li><a href="John_O._Voll" title="John O. Voll">John O. Voll</a>: "Renewal and Reform in Islamic History: <i>Tajdid</i> and <i>Islah</i>" in John L. Esposito (ed.): <i>Voices of Resurgent Islam</i>. Oxford University Press, New York u. Oxford, 1983. S. 32–47.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-voll_33-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-voll_33_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-voll_33_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Vgl. Voll: <i>Renewal and Reform in Islamic History</i>. 1983, S. 33.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Rudi Paret: <i>Der Koran. Kommentar und Konkordanz</i>. 4. Aufl. Kohlhammer, Stuttgart, 1989. S. 47.</span>
</li>
<li id="cite_note-merad_144a-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-merad_144a_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-merad_144a_3-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-merad_144a_3-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-merad_144a_3-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Vgl. Merad: Art. "Iṣlāḥ. 1. The Arab World" in <i>EI²</i> Bd. IV. S. 144a.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Stéphane Dudoignon: "Echos to al-Manār among the Muslims of the Russian Empire: a preliminary research note on Riza al-Din b. Fakhr al-Din and the <i>Šūrā</i> (1908-1918)" in Stéphane Dudoignon, Komatsu Hisao, Kosugi Yasushi (ed.): <i>Intellectuals in the Modern Islamic World. Transmission, transformation, communication</i>. Routledge, London and New York, 2007. S. 85-116. Hier S. 94.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Parvin: Art. "Eṣlāḥ". 1998.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Daniel Zakrzewski: <i>"Mit Gott und Frankreich" Bestimmungen Algeriens in Schriften des muslimischen Reformtheologen Ibn Bādīs zur Zeit der Volksfrontregierung; (1936–1938)</i>. Schwarz, Berlin, 2012. S. 125–146.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Jose Abraham: <i>Islamic Reform and Colonial Discourse on Modernity in India: Socio-Political and Religious Thought of Vakkom Moulavi</i>. Palgrave Macmillan, New York 2014. S. 17.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Jose Abraham: <i>Islamic Reform and Colonial Discourse on Modernity in India: Socio-Political and Religious Thought of Vakkom Moulavi</i>. Palgrave Macmillan, New York 2014. S. 21.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. al-Muṭahharī: <i>Al-Ḥarakāt al-islāmīya</i>. 1980, S. 11.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. al-Muṭahharī: <i>Al-Ḥarakāt al-islāmīya</i>. 1980, S. 11f.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. al-Muṭahharī: <i>Al-Ḥarakāt al-islāmīya</i>. 1980, S. 16f.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. al-Muṭahharī: <i>Al-Ḥarakāt al-islāmīya</i>. 1980, S. 17f.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. al-Muṭahharī: <i>Al-Ḥarakāt al-islāmīya</i>. 1980, S. 18f.</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. al-Muṭahharī: <i>Al-Ḥarakāt al-islāmīya</i>. 1980, S. 62f.</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. ad-Duḫaiyil: <i>Salmān al-ʿAuda</i>. 2011, S. 136.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. ad-Duḫaiyil: <i>Salmān al-ʿAuda</i>. 2011, S. 138.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. ad-Duḫaiyil: <i>Salmān al-ʿAuda</i>. 2011, S. 140f.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. ad-Duḫaiyil: <i>Salmān al-ʿAuda</i>. 2011, S. 141.</span>
</li>
<li id="cite_note-Duhaiyil_143-19"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Duhaiyil_143_19-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Duhaiyil_143_19-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Vgl. ad-Duḫaiyil: <i>Salmān al-ʿAuda</i>. 2011, S. 143.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. ad-Duḫaiyil: <i>Salmān al-ʿAuda</i>. 2011, S. 146.</span>
</li>
</ol></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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